Das Kleine Techniklexikon

 

 

Alias Effekt: Musterbildung durch zu geringe Signalabtastfrequenz (digitale Abtastung) nichteinhaltung des Abtasttheorems

Anamorph:  Ein Verzerrtes 4/3 Bild wird vom Beamer auf 16/9 gestreckt

Angel:         Bis zu 9 verschiedene Kamerapositionen lassen sich auf der DVD darstellen

ANSI-Lumen: Amierican National Standards Institute, auf einem Bild mit 9 Feldern wird die Bildhelligkeit gemessen und der Durchschnittswert mit der Bildgröße multipliziert

Artefakte: Bildstörungen durch Kompression, als Treppenstufen und Blockbildung sichtbar

Auflösung: Sichtbare Bildpunkte aus denen das Bild zusammengestzt ist, zB. Full-HD 1920 x 1080=2073600 sichtbare Bildpunkte

Auto Power Off: Abschaltung des Gerätes nach bestimmter Zeit ohne Eingangssignal (bei vielen Geräten Individuell einstellbar)

 

Bandbreite: Kenngröße der Signalverarbeitung, je Größer desto mehr Detail Genauigkeit

Bewegungsartefakte: Ausgefranste Kanten bei bewegtem Bild

Bit: Aus der kleinsten Information der Digitaltechnik entsteht das Bild, je mehr die Signalelektronik verarbeitet (8, 10 oder 12 bit), desto höher ist die Anzahl der möglichen Farben

Breitbild: Allgemeiner Begriff, steht für alle Formate außer 3/2 (Foto) und 4/3 (Video)

Bildwiederholfrequenz: Gemessen in HZ, gibt an wieviele Bilder pro Sekunde aufgebaut werden

BluRay Disk: Diesen Namen verdankt der Nachfolger der DVD dem blauen Laserstrahl, der eine andere Wellenform hat (praktisch viel kleinere Informationen auslesen kann). 50 Gigabyte Daten bei einer Dual-Layer BlueRay sind möglich

Brennweite: Aus den Brennwertdaten des Objektives, kann man die Bildgröße berechnen, je größer diese Daten desto Flexibler der Aufstellbereich

 

Cinemascope: Am häufigsten im Kino anzutreffen Bildverhältnis 1:2,35

 

Datenreduktion: Kompriemierung von Bild und Ton ( MPEG)

Dithering: Zuweisung von Zwischenfarben zu benachbarten Bildpunkten, simuliert mehr Farben als vorhanden sind

Dezibel: Maßeinheit für die Lautstärke

Digitaler Ton: Aus Einzen und Nullen wird wird der Ton erzeugt

Dichroitsche Spiegel: Selektiert Farben (zB. Rot geht durch, alle anderen Farben werden reflektiert)

Dolby Digital: Digitales Mehrkanaltonsystem (5.1) auch AC 3 genannt mit voller Bandbreite auf allen Kanälen

DTS: (Digital Theater Systems) Ähnlich wie Dolby Digital, jedoch mit deutlich größerer Datenrate

DLP: Volldigitale Projektionstechnik (Digital Light Prozessing TM von Texas Instruments), mikroskopisch kleine Spiegel kippen bei anlegung eines Signals nach vorn und erzeugen ein Bild

DVD: Digital Versatile Disc und nicht wie oft behauptet Digitale Video Disc, immer noch aktuelles Speichermedium für Spielfilme und Daten

 

Eco Modus: Setzt die Leistung der Projektionlampe herab und regelt den Lüfter herunter, Gerät wird Leiser, Bild wird dunkler und die Lampe soll länger halten (im schnitt werden 1000 Betriebstunden mehr im Eco Modus angegeben)

 

Farbtemperatur: Gemessen in Kelvin, 6000 Grad Kelvin hat das Tageslicht um die Mittagszeit, je höher der Wert desto größer sind die Blauanteile (das empfinden wir als "kalt") und je tiefer der Wert desto mehr steigen die Rotanteile (empfinden wir als "warm")

Full-HD: Auf der BluRay sollte es drauf sein 1080 x 1920 Bildpunkte, also Hochauflösendes Videobild

 

Gain Faktor: Gibt an, vieviel mal heller das Bild zurückstrahlt als eine reinweiße Wand. Je höher jedoch der Gain Faktor ist desto geringer ist der seitliche Betrachtungswinkel, also die Bildhelligkeit nimmt seitlich stark ab (je nach Gain Wert)

 

Gamma Korrektur: Bildhelligkeitskorrektur, ein Gamma Wert von 1,0 würde ein Bild von weiß bis schwarz völlig Linear erzeugen, leider sind Anzeigegeräte unterschiedlich und müssen korregiert werden. Gamma Wert liegt oft bei Beamern bei 2,2

 

HDMI: (High-Definition-Multimedia Interface) Volldigitale Schnittstelle mit hoher Bandbreite für Ton und Bild

HDTV: High Definition Television, meist im 16/9 mit 1080 Zeilen oder 720 Zeilen (hochauflösendes Fernsehen)

 

Interpolation: Hochrechnung von vorhandenen Daten zB. für Zwischenbildberechnung bei bewegten Bildern über Algorithmen

 

Jaggies: Zeilenausfransung bei diagonal auftretenden Objekten

 

Kammfilter: Aufwändige Elektronik zur Trennung von Farb- und Helligkeitssignal

Konvergenz: Zusammenführung der Videogrundfarben, ungenaue konvergenz lässt Farbsäume entstehen 

Kontrast: Bedeutet Theoretisch wieviel das weis heller ist als das projezierte schwarz (Kontrast 1000:1 weiß ist 1000 mal heller als schwarz)

 
 

Lens-Shift: Mechanische Bildverschiebung (Horizontal und/oder Vertikal) über verstellbare Linsenelmente 

LCD: Lipuid Cristal Display (Flüssigkristallanzeige) ist die am häufigsten verwendete Technik um ein Bild bei Beamern zu erzeugen. Eine in Pixel unterteilte durchleuchtbare Glasfläche sperrt das Licht für einen bestimmten Pixel und in großer Anzahl ensteht daraus ein Bild

 

Motor Zoom: Die Bildgröße kann Bequem per Fernbedienung angepasst werden, in der Regel dann auch der Focus (Bildschärfe)

 

Pal: Dieser TV Standard aus den 60er Jahren ist heute in Europa immer noch aktiv (625 Bildzeilen)

PIP: Einige Beamer bieten die Funktion Picture in Picture also Bild im Bild an um zB. einen Film anzusehen und in einem kleinen Fenster das TV Programm zu beobachten

 

Shading: Farbversatz von rechts nach links, besonders LCD-Technik

 

Trapezkorrektur/Keystone: Digitale Bildkorrektur (wird bei Schrägposition des Beamers eingesetzt). Nachteil ist der damit verbundene Auflösungsverlust