Gängige Projektionstechniken im Überblick

LCD-Technik

 

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Flüssigkristall-Projektoren (LCD) arbeiten im Prinzip wie digitale Uhren, legt man eine Spannung an, wird ein Pixel schwarz. Eine große Anzahl von Pixel lässt ein Bild entstehen.

Nun braucht man noch die 3 Videogrundfarben (Rot, Grün und Blau), das erledigen spezielle Spiegel (dichroitsche-Spiegel), diese lassen das Licht der Projektionslampe so geschickt durch, dass je ein Panel Rot, Grün und eins Blau beleuchtet wird. Aus diesen 3 Videogrundfarben lassen sich praktisch alle Farben darstellen. Ein Prisma vor dem Objektiv bringt alle Farben wieder übereinander und sorgt für die Konvergenz. Das bunte Bild ensteht nun durch das gezielte schalten der 3 farbigen Panels, für Weiß zB. arbeiten alle Panels mit gleicher Frequenz.

 
 

DLP-Technik

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DLP-Projektoren besitzen einen Chip auf dem sich (hinter glas) mikroskopisch kleine Spiegel befinden. Je nach Auflösung sind sehr viele (Full-HD= mehr als 2 Millionen) Spiegel aufgebracht.

Legt man nun an einen Spiegel eine Spannung an, kippt er nach vorn (in den Lichtweg) und reflektiert das Licht auf die Leinwand (das geht tatsächlich bis zu 5000 mal pro Sekunde).

Nun fehlen noch die Farben, dass übernimmt ein Farbrad welches mit dem DLP-Chip synchronisiert wird. Zeitlich versetzt wird nun gezielt die gewünschte Farbe projeziert (Rot, Grün und Blau gleichzeitig für Weiß), für uns bleibt das fast unbemerkt da unsere Augen recht träge sind. Einige Menschen bemerken jedoch ein Farblitzen (Regenbogeneffekt) bei dieser Technik, dass liegt an der unterschiedlichen Wahrnehmung. Es gibt auch Aufwändige 3 Chip Systeme, die diesen Nachteil nicht haben aber immer noch viel zu teuer für ein Heimkino sind und nur im Kino eine Rolle spielen.

 

LCoS-Technik

Das ist nun die aufwändigste Technik, (Mischung aus DLP und LCD). Hier wird das Licht gespiegelt und teilweise durchleuchtet (je ein Panel Rot, Grün und Blau). Im vergleich zum LCD Projektor ist das Prinzip ähnlich aber das besondere ist hier nun, dass das Licht nicht ganz durch das Panel gelangt, sondern auf eine Spiegelschicht trifft. Die Ansteuerung des Panels wird also nicht wie beim LCD komplett durchleuchtet. Im Ergebnis hat man dann kaum sichtbare Pixel.